Seit ziemlich genau einer Woche bin ich nun ein wirklich großer Junge. Seit einer Woche hat mein Bettchen nämlich keine Gitter mehr. Mama hat gesagt, dass ein Jahr mit Öffnung zum üben gereicht haben sollte und so haben wir letztens, als Papa arbeiten war, das Bett komplett umgebaut. Natürlich habe ich geholfen wo es nur ging: Ich habe die Schrauben gelockert und in meine Tasche gesteckt, bin mit ihnen weggelaufen, wenn Mama sie brauchte und habe sie am Ende fast ganz allein wieder in das Gestell geschraubt.
als wir fertig waren, habe ich mir das Ganze ganz genau angeschaut, habe getestet, ob man noch immer gut hopsen kann und die neue Bewegungsfreiheit erkundet. Total prima, kann ich euch sagen! Als es dann draußen dunkel wurde war ich schon ein bisschen aufgeregt, als Mama mich dann tatsächlich hinlegte. So ganz ohne Gitter schlafen ist dann doch schon anders, als wenn man sie noch schützend um sich hat, aber jederzeit durch eine Öffnung hinaus kann. Und meine Spieluhr hat nun auch keinen festen Platz mehr, sondern muss nun neben mir liegen. Irgendwie komisch halt.
Damit mir aber nichts passiert und ich ohne Sorge einschlafen kann, hat Mama eine kleine Matte neben mein Bett gelegt, falls ich im Schlaf doch aus dem Bett kugle. Dann ging das Licht aus und ich war allein in meinem neuen Bett, über mir die Sternendecke und obwohl eigentlich alles wie die Nacht davor aussah, war es anders. Deshalb wollte ich noch einmal meine Mama bei mir haben. Als sie dann da war und mir noch einmal versprochen hat, dass alles gut sei, konnte ich nun wirklich beruhigt einschlafen.
Und inzwischen ist das alles gar nicht mehr so spannend und aufregend, wie am ersten Abend. Ich bin noch nicht einmal im Schlaf aus dem Bett gefallen (nur beim Toben am Nachmittag) und habe deshalb die Sicherheitsmatte abbestellt.
Aber eins kann ich euch sagen: Spielen und Toben macht jetzt, so ganz ohne Gitter gleich doppelt so viel Spaß. Ich kann mich jetzt viel schneller in meinem Bett verstecken als vorher, was ein riesen Spaß ist, wenn Mama mich dann suchen kommt und ich glucksend zwischen meinen vielen Stofftieren im Bett liege.
Nun erst einmal eine geruhsame Nacht,

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