Montag, 27. Dezember 2010

Weihnachten in Familie

Lange, lange mussten wir im Auto sitzen, als wir zu meiner Oma, meinen Tanten und Onkel gefahren sind. Unter anderem war dieser Schnee schuld, weil viele Leute dann einfach nicht vernünftig fahren. Das sagt zumindest meine Mama. Und dann standen wir ewig im Stau, weil auf der Fahrbahn Eis war und ein LKW in die Schallschutzmauer gerast war. Ich fand den Stau aber gar nicht so schlimm. Nach einer halben Stunde durfte ich dann nämlich nach vorne zu Mama auf den Schoß. Das war ganz schön spannend! Und dann durfte ich sogar mal auf den Fahrerplatz und als wir rollten, durfte ich lenken! Natürlich habe ich dann ganz doll mit den beiden geschimpft, als ich irgendwann wieder nach hinten in meinen Sitz musste. Ich habe dann aber schnell wieder aufgehört, als ich merkte, dass wir weiter fuhren.
Und dann waren wir auch auf einmal ganz flott bei meinem Onkel angekommen. Ich durfte noch schnell etwas essen und dann in mein Reisebettchen, wo ich mich nach längeren Diskussionen mit Mama dann auch dem Sandmännchen ergab. 
Nach ein paar Tagen war dann auf einmal alles ganz anders bei Oma und Opa. Da stand mitten im Zimmer ein Baum, wo so lustige Glitzerdinge dran hingen und unten drunter lagen bunte Papiersachen.  Dann wurde auf einmal Musik angemacht, Kerzen angezündet und dann bekam ich ein gaaaaaaaaanz großes Paket. ich glaub die anderen haben auch alle was bekommen, aber für die hatte ich keine Zeit, denn ich musste mich ja um das bunte Papier kümmern, mich dann auf den Karton stürzen und alles ganz genau untersuchen. Dann haben mir die anderen geholfen und Mama hat einen kleinen Kreis aus Schienen gebaut, wo ein Auto drauf fuhr. Total toll. Ich mag diesen komischen "Weihnachtsmann", wer auch immer das sein mag!
Dann sagte Mama, dass eine Woche genug Besuch sei und so fuhren wir noch für eine Nacht in den Harz, wo es ganz toll war. Trotzdem war ich froh, als Mama sagte, die Feiertage seien nun vorbei und wir wieder zu Hause waren. In meinem eigenen großen Bett, in unserer Wohnung, wo ich fast überall ran darf und wo mein ganzes Spielzeug ist.
Das war also mein zweites Weihnachten. Warum da allerdings immer so viel Stress ist, verstehe ich gar nicht. War doch alles ganz einfach: zu Oma fahren, lecker essen, Geschenke öffnen, naschen und dann nach Hause fahren.  Mama hat gesagt, dass das nächstes Jahr ein bisschen anders wird. Da bin ich ja mal gespannt.
Schöne Tage euch,

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