Damit ich keinen Sonnenbrand bekomme, wurde ich ständig eingecremt und musste sogar im Wasser eine Mütze tragen. Das fand ich eigentlich gar nicht so toll, aber weil ich mich da nicht gegen meine Mama und die anderen Erwachsenen durch setzen konnte, habe ich irgendwann kapituliert und es aufgegeben mich zu beschweren. Als dann die Mittagssonne schien, war meine Mama dann gänzlich der Meinung, dass ich nichts im Wasser zu suchen hätte und legte mich glattweg in die Strandmuschel, wo ich nach kurzem schimpfen dann ganz schnell eingeschlafen bin. Als ich dann wieder wach war, durfte ich, nachdem ich frisch gecremt und gesättigt war, aber wieder ganz schnell ins Wasser, wo ich mit meinem Buddelzeug das Wasser verhaute, meine Hände in den Matsch grub und mich wie ein Honigkuchenpferd über selbst verschuldete Spritzer freute. Das tollste im Wasser ist aber, wenn meine Mama mich an den Händen hält und ich ganz schwerelos durch das Wasser gleiten kann.
Zu Hause angekommen reichte meine Energie gerade noch für ein reinigendes Bad, wo ich nochmal so um die 2 Kilo Sand ab lud und dann vollkommen geplättet in den Tiefschlaf fiel.
Zwei Stunden später gingen wir dann zurück auf den Balkon und sie setzte mich in das Ding. Das sei jetzt mein eigener Pool, sagte sie und ich, ich war gar nicht mehr heraus zu bekommen. Seit dem darf ich jetzt meistens Abends immer noch ein paar Minuten planschen gehen bevor ich Abendessen bekomme und ich kann euch nur eins sagen: So ein eigener Pool ist schon toll, aber noch spaßiger, wenn man ihn mit seiner Mama teilt!

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