Sonntag, 5. Januar 2014

Lebenszeichen

Da sind wir mal wieder. Lange ist es nun schon wieder her, dass wir es geschafft haben, euch ein wenig von unserem Leben zu berichten. Irgendwie ist es schade, aber auch ganz gut, so gibt es jetzt zumindest das ein oder andere zu berichten ;) 
Im Oktober waren wir alle zusammen im Urlaub gewesen. Das war ganz schön aufregend gewesen, immerhin sind wir, also Mama und wir Kinder, das erste Mal geflogen. Doch nicht nur der Flug war spannend, sondern auch das Umsteigen auf dem riesigen Flughafen in Paris, das Warten auf den Anschlussflug und die Ankunft nach gefühlten 30 Stunden in Afrika. Tunesien, um genau zu sein. Im Urlaub war es wundertoll und meine Schwester und ich haben uns so in das Land und die Menschen verliebt, dass wir heute noch, drei Monate später, regelmäßig bei unsere Eltern fragen, wann wir wieder nach Hammamet fliegen. Leider nicht allzu bald, denn es stehen momentan wichtigere Dinge an, sagt Mama *seufz*
Direkt nach dem Urlaub wechselte meine Schwester dann doch noch in den großen Bereich und nun können wir nach Herzenslust miteinander spielen oder uns in Ruhe lassen und unsere eigenen Wege gehen. Das machen wir im übrigen relativ oft. Meine Schwester und ich haben unterschiedliche Freunde und sind relativ unabhängig von einander, wie die Erzieherinnen sagen. Ganz entgegen der Ängste unserer Eltern, die ein wenig Sorge hatte, ich könnte zu sehr an meiner Schwester hängen und sie bemuttern. Tu ich aber nur, wenn sie jemand ärgert ;) 
Seit Anfang diesen Monats herrscht bei uns mehr Chaos als gewohnt. Papa kommt regelmäßig vollkommen staubig oder mit Farbe bekleckert nach Hause, es stehen einige Umzugskartons herum und ab und zu müssen auch wir mit auf die Baustelle, wenn Mutti da etwas helfen muss. Zum Glück kann Papa für die meisten Sachen andere liebe Menschen finden, die helfen, so dass wir nicht allzu oft auf der langweiligen Baustelle sein müssen. 
Mitte diesen Monats soll das ganze aber ein Ende haben. Dann haben meine Schwester und ich jeder ein eigenes Zimmer. Wobei es schon ein bisschen gemein ist, dass Mama und Papa sich immer noch ein Zimmer teilen müssen. Aber das finden die beiden offenbar ganz ok. 
Was gibt es noch Neues? 
Nachdem wir bei etlichen Spezialisten waren, steht nun fest, dass ich wirklich, wirklich, wirklich komplett gesund bin. Verdachte bezüglich eines Hörfehlers oder auch Herzfehlers sind entkräftet und auch sprachlich mach ich inzwischen eine gute Figur, sagen die Erwachsenen. Noch nicht perfekt, aber doch schon immer besser. Wenn die wüssten, wie sehr ich mich anstrenge... 
Meine Schwester hingegen ist ein wahres Sprachtalent und mal davon abgesehen, dass sie rotzfrech ist und oft weder Punkt noch Komma kennt, ist sie doch eine ganz besonders liebenswerte Zicke. Als sie im Oktober das Abschlussgespräch in der Krippe mit Mama und Papa gemacht haben, hatte Mama danach ganz feuchte Augen und war ganz froh darüber, dass die Prinzessin offenbar nur zu Hause gern die Hexe heraus lässt und ansonsten aber wirklich Zucker ist. Das hätte ich ihr gleich sagen können ;) 
Ansonsten geht es uns wirklich gut und wir sind recht zufrieden mit mit uns und unseren Eltern. Wobei natürlich auch das optimiert werden könnte. 
So gehorchen die Beiden nicht sofort, wenn meine Schwester oder ich etwas wollen, bestimmen einfach, dass wir nun dies oder jenes zu tun haben und schimpfen doch tatsächlich, wenn wir, unzufrieden mit der Situation, anfangen zu nörgeln. 
Naja, Eltern eben. Lieb haben wir sie ja trotzdem ;)

Dienstag, 6. August 2013

Von der Krippe in den Elementarbereich?

Viel ist passiert im letzten halben Jahr. Mama geht wieder arbeiten, ich bin in die Kita gekommen, mein Bruder geht zur Logopädie, unsere Eltern haben geheiratet...
Inzwischen ist ein wenig Ruhe eingekehrt und auch der Alltag. So gehen mein Bruder und ich jeden Tag in die Kita und haben jede Menge Spaß.
Eigentlich gefällt es mir ganz gut in der Kita, wenn auch die ganze Sache optimierbar wäre. Das denke nicht nur ich, sondern auch meine Erzieherinnen und auch meine Eltern. Das meine Eltern von mir begeistert sind, versteht sich ja hoffentlich von selber, dass die Erzieherinnen hin und weg sind... naja, seht mich an. ;)
Nur die Kitaleitung, dieschafft sich gerade keine Freunde in unserer Familie.
Es verhält sich nämlich so, dass ich noch immer in die Krippe gehe, obwohl ich nicht nur nach der Meinung meiner Eltern, sondern auch nach Meinung der Krippenerzieher eigentlich schon viel zu weit bin. Dem schließe ich mich im Übrigen an, denn ich finde es inzwischen echt doof dort und möchte viel lieber in dem Bereich meines Bruders mitmischen.
Da mir als kleiner Mensch ja im Grunde keine andere Wahl bleibt um ernst genommen zu werden, mosere und schreie ich nun seit knappen 3 Wochen laut herum, sobald wir die Kita erreichen. Wie gesagt, die Erzieherinnen und meine Eltern haben verstanden, nur die Kitaleitung ist der Meinung meiner Mutter weiß machen zu wollen, dass ich noch ein halbes Jahr (mindestens) warte müsse, weil ich ja noch nicht so weit sei.
Das darf man gar keinem erzählen, denn wenn doch, wird angefangen lauthals zu lachen: ich und nicht so weit.
Nachdem der Einsatz des Kitateams gegen die Leitung nichts gebracht hat, habe ich gestern beobachtet, wie Mama ihr ganzes Pädagogenschreibzeug herausgeholt hat, sich mit einer Tabelle vor mich gesetzt hat und wilde Kreuze gemacht hat. Sie würde mcih jetzt "bellern" hat sie gesagt und Papa nebenbei erklärt, dass sie jetzt mal die Mutti im Keller lässt und die Kitaerzieherin aus dem Schrank holt. Voll gelogen, weder ist meiner Mama in den Keller gegangen, noch haben wir irgend eine Erzieherin in irgendwelchen Schränken.
Geschnauft hat Mama, weil ihre letzte Kindergartenkindbeobachtung nach diesem komischen System schon lange her ist und die Auswertung mit so ner komischen Entwicklungskurve offenbar nicht ganz unschwierig ist. Nun wartet Mama den Freitag ab, wenn sie uns von der Kita abholen kann, spricht noch einmal mit meiner Erzieherin und dann gehts ran an die Leitung, wenn es denn noch sein muss.
Komisch kommt mir das alles schon vor, denn Mama hat einen ganzen Batzen Papier auf dem Tisch liegen gehabt. Alles beschriftet...
Ich bin also gespannt und werde euch berichten.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Vorerst aus...

Liebe LeserInnen
heute mach ich es nun offiziell, der Babyschafblog wird auf Grund unterschiedlicher Aspekte (vorerst?!) eingefroren. Viele Dinge (vor allem negativer Art) sind geschehen und haben mich zu diesem Entschluss gebracht. Ich möchte den NETTEN und LIEBEN Lesern meinen/unseren Dank für Eure Treue und die lieben, aufmunternden, tröstenden und witzigen Kommentare danken.
Vielleicht werde ich einfach nur etwas am Konzept ändern oder eben auch ganz sein lassen, wir werden es im Laufe des Jahres sehen.
Liebste Grüße an die, die wir positiv wahrgenommen haben,
Euer Babyschafblog "Team"

Freitag, 4. Januar 2013

Wir sind wieder da

Wir wünschen euch ein gesundes neues Jahr! 
Leider waren wir November/Dezember irgendwie permanent krank, so dass Mama und Papa beide Hände voll zu tun hatten. Das Schlimmste daran war vor allem, dass auch die Beiden nicht vor allen Krankheiten gefeit sind und so hatten wir leider so gar keine Zeit, um euch auf dem Laufenden zu halten. 
Dabei hätten wir euch gerne von unserem schönen Weihnachtsfest erzählt (hat Mama dann bei sich auf dem Blog übernommen), von dem spannenden und ein bisschen unheimlichen Jahreswechsel und, und, und... 
(Klick aufs Bild vergrößert)
Doch nun, wo nächste Woche wieder getöpfert wird, die Pause war fast ein wenig zu lang, möchte ich euch noch die fertigen Projekte #3- #5 zeigen:
Ich bin unheimlich stolz darauf und obwohl die Eule und das Krokodil letztlich eigentlich Geschenke sein sollten, finde ich sie so toll geraten, dass ich mich nicht davon trennen konnte. 
Am Montag ist es dann auch wieder so weit, dass ich wieder in die KiTa kann. Das wird sicherlich ein bisschen komisch, immerhin war ich Anfang Dezember das letzte Mal dort gewesen und hatte dann ganz viel "Qualitätszeit" mit Mama und Papa. 
Eigentlich war es total toll, so ohne Kita. 
Morgens nach dem wach werden noch einmal schnell bei Mama und Papa ins Bett gekuschelt und Sesamstraße geschaut, bevor es Frühstück gab. Dann durften die Prinzessin und ich meistens den Vormittag über spielen, wobei meine kleine Schwester nicht selten falsch gespielt hat, und dann mussten wir uns ausruhen (das fand ich weniger toll). Nach dem Mittag haben wir meistens, so denn es der allgemeine Gesundheitszustand der Familie zu ließ, etwas unternommen. 
Und trotzdem: ich freu mich auf die Kita, wo ich meine Freunde treffe, immer jemand zum basteln und spielen bereit steht und überhaupt. 
Bis demnächst, 
euer kleine Prinz

Sonntag, 9. Dezember 2012

Juchhe, juchhe, Schnee!

Ist das nicht wunderbar draußen? Am Freitag fing es an und dann hörte es irgendwie gar nicht wieder auf. Allein huete morgen hatten wir schon eine 3cm dicke Schicht auf dem Fensterbrett. Ich rede von diesem lustigen weißen Zeug, was der kleine Prinz mir als Schnee vorstellte. Total toll. Heute früh entschloss Mama sich ganz spontan, dass wir alle zusammen zum Bäcker gehen könnten. 
Im Schneeanzug und mit dicken Mützen bestückt ging es hinaus in die weiße Pracht und während es noch immer mehr schneite, arbeiteten wir uns ganz gemächlich durch die menschenleeren Straßen. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg waren wir die einzigen Menschen auf der Straße und hinterließen unsere Spuren im Schnee. 
Zuerst waren wir ja mit unserem Schlitten aus dem Keller unterwegs, doch leider war der so gar nicht geeignet. Papa sagt die Kufen wären zu spitz und man könnte nur auf Eis fahren. Wie doof, immerhin ist es doch eigentlich ein Rodelschlitten... 
Nach einer Stunde waren wir dann wieder zu Hause und der Schlitten schon lange wieder im Keller. Wir aßen ein wunderbares Adventsfrühstück mit heißem Kakao und mussten dann in den Mittagsschlaf.
Danach gab es essen und dann fuhren bzw. schlitterten über die verschneiten Straßen zu unseren Großeltern. Dort bekamen wir dann schon wieder etwas vom Nikolaus (meine Güte ist der verwirrt, überall verteilt der unsere Geschenke!) und dann holte die Kakaooma aus dem Keller einen Schlitten herauf. Den durften wir dann auch gleich probefahren durften.
Das hat total viel Spaß gemacht und noch viel toller war ja, dass wir den auch mit nach Hause nehmen durften. Mama hat uns versprochen, dass wir morgen zu einem Berg fahren, um dort mit dem Schlitten runter zu sausen. Das wird bestimmt auch total lustig. 
Eigentlich wollten wir ja gar nicht wieder absteigen, aber Mama bestand darauf und so taten wir ihr den Gefallen (außerdem hatten wir vor der Autobahn angst ^^). 
Ich wünsch euch eine schöne Woche und soll euch vom kleinen Prinzen grüßen, eure Prinzessin


Samstag, 24. November 2012

Hallo?!

Das war gar nicht schön. Zum Arzt sind wir gegangen, einen, den ich noch gar nicht kannte. Mama sagte, ich solle mir etwas mitnehmen, was auf mich aufpasst. Also nahm ich meinen Drachen mit. Hätte ich da schon gewusst, was los ist, ich wäre nicht so artig gewesen, dass kann ich euch versprechen!
Ich musste mich ausziehen und dann kam eine Frau und nahm mich von Mama weg. In einen Raum, der ganz doof hell war und in dem alle hellgrüne Sachen trugen. Dann bekam ich so ein spitzes Ding in den Arm und schlief ein. Obwohl ich eigentlich gar nicht müde war.
Als ich dann wieder wach wurde, tat mir der Mund ganz doll weh, aber immerhin war Mama bei mir und nahm mich gleich auf den Arm. Es hat so doll weh getan, dass ich weinen musste und dann sah ich, dass Mamas ganzes T-Shirt voller Blut war. Mein Blut? Ich bekam ganz viel Angst und musste noch mehr weinen. Dann kam wieder die doofe Frau und ich klammerte mich ganz doll bei Mama fest, weil ich dachte, sie will mich ihr wieder wegnehmen. Statt dessen schimpfte sie mit mir und sagte, dass ich nicht wieder nach Hause darf, wenn ich weiter so weine. Natürlich musste ich dann noch mehr weinen, so dass ich auch noch mehr blutete und überhaupt war das alles ganz schön schrecklich für mich. Ihren doofen Lolly konnte sie dann auch behalten, von der wollte ich gar nichts mehr haben. 
Mama gab mir dann zu trinken (endlich, nachdem ich um 6h den letzten Schluck durfte)und langsam beruhigte ich mich in Mamas Armen, weil sie mir versprach, dass wir gleich gehen gehen würden. 
Dann kam eine ganz nette Frau, der ich aber auch nicht traute, weil sie auch in diesem grünen Zeug steckte und sagte, ich könnte nun gehen. 
Nur zu gerne zog ich mir die Jacke an und konnte gar nciht schnell genug weg sein. Als wir draußen waren, kaufte Mama mir eine kleine Pizza und einen Saft, zu Hause bekam ich dann sogar noch zwei Eis. 
Papa schnappte sich die kleine Prinzessin und ging mit ihr weg, während ich den ganzen Nachmittag an Mama gekuschelt einen Kinderfilm nach dem anderen gucken durfte. 
Abends durfte ich dann mit der kleine Prinzessin sogar bei Mama im Bett schlafen (der kleine Prinzessin ging es auch nicht so gut, weil sie mal wieder Zähne bekommt), aber besonders gut hab ich trotzdem nicht geschlafen. Ganz doll hab ich geschwitzt, wurde immer wieder wach, weil ich solche Schmerzen und Durst hatte. 
Heute geht es mir ein ganz klitze kleines bisschen besser, aber die Schmerzen sind noch immer da, besonders beim Schlucken, Husten, Niesen, räuspern etc. ich versuch wirklich nicht zu weinen, aber hin und wieder passiert es dann doch und ich klettere bei Mama auf den Schoß, um mich trösten zu lassen. 
Beim Arzt waren wir heute Morgen dann auch schon und ich habe ganz tapfer den Mund aufgemacht, damit er kontrollieren kann, was da so weh tut. "Alles wie es sein muss", hat er gesagt. Hallo!? Wo bitte hat der Medizin studiert? Sieht der denn gar nicht, dass da was nicht stimmt?!?
Mama hat mir gerade noch einmal Schmerzsaft gegeben (Tipp vom Arzt, hätte sie aber bestimmt auch gewusst und das, obwohl sie nicht Medizin studiert hat!) und ich habe mich überreden lassen, einen Mittagsschlaf zu machen. 
Ich berichte demnächst, 
der kleine Prinz


Dienstag, 6. November 2012

Eurodil

Ich hatte euch ja versprochen, dass die Mama diese Woche Bilder von der Eule und dem Krokodil macht.
Und weil die Mama ganz oft ganz lieb ist, hat sie das dann auch gemacht.
Aber zuerst dachte ich ja, dass wir überhaupt gar nicht in die Werkstatt gehen könnten, weil Mama mir sagte, dass die Ulla krank ist. Das fand ich ja ganz doof und ließ mir von der Mama erklären, warum sie denn krank geworden ist.
Wir gingen aber trotzdem rein, weil Mama mir versprochen hatte, dass die Ulla eine Vertretung besorgt hat. Und tatsächlich, diese kam dann auch und half mir dann beim Farben aussuchen und anmischen.
Dann konnte es endlich los gehen und ich durfte meine Eule und das Krokodil bemalen. Wer jetzt aber denkt, dass ich die Tiere jetzt öde schnöde grün und braun bemale, der irrt. Ich habe tief in die Farbtöpfe gegriffen. Hochkonzentriert habe ich gepinselt, zwischendurch ein bisschen mit Mama diskutiert (wieso will die unbedingt, dass ich den Schnabel gelb male?!) und am Ende hatte ich tatsächlich beide Tiere fertig angemalt. Ein bisschen was kann man auf den Bildern ja schon erahnen, aber ich kann euch versprechen, dass die gebrannten Tiere eure Vorstellung übertreffen werden ;)
Bis dahin erst einmal alles liebe,