Montag, 9. April 2012

Ostern 2012

Wir zogen uns an, setzten uns ins Auto und hatten soooo... einen Hunger. DU hattest so einen Hunger, ich war ja noch im Halbschlaf! Na von mir aus... Auf jeden Fall fuhren wir wieder zu unserer Tante, wo zum Glück schon ein riesiger Frühstückstisch mit vielen tollen Sachen stand. Aber zum Glück durfte ich mich erst einmal mit dem Spielzeug von meinen Cousins vergnügen, weil die Erwachsenen noch gar nicht alle fertig waren! Boah, wen interessiert denn das bitte??? Siehste, deshalb sollen wir nicht zusammen posten! *grummel*
Wie dem auch sei, wir aßen dann ganz viel Frühstück, beklecksten uns standesgemäß mit ganz bunten Eiern... Da war unser Name ein gewachsen. Quatsch, das hat der Osterhase extra so gefärbt! Und dann durften wir auf jeden Fall wieder spielen. Bis das Handy vom Onkel klingelte und wir den Osterhasen sagen hörten, dass er im Garten ist. Dann war das totale Chaos im Flur, weil sich alle gleichzeitig anzogen Und die Erwachsenen viiiiieeelll zu langsam waren.  
Das stimmt... Als wir endlich im Garten ankamen, war der Osterhase natürlich schon wieder weg. Dafür hat er aber was da gelassen! Alexander hatte es als Erster entdeckt und als ich schon ganz traurig war, half er mir auch einen Korb zu finden (weil eigentlich ist er ja ein toller großer Bruder).
Und in dem Körbchen waren nicht nur leckere Süßigkeiten, sondern auch ganz tolle Bälle! Die Leuchten nämlich, wenn man sie auf den Boden wirft! Und glitzern tun sie auch!!! 
Wir hoffen, dass ihr auch so schöne Osterfeiertage hattet wie wir! 
Bis demnächst,  Dann aber wieder jeder für sich, 
 

Windelfrei

Nun habe ich langsam aber doch die Nase voll. Ich hasse es inzwischen regelrecht gewickelt zu werden. Seit einer Woche bin ich nun in den Wachzeiten immer ohne Windel und ich kann euch sagen, es ist toll! Natürlich muss man jetzt ganz doll aufpassen, dass nicht doch das ein oder andere Unglück passiert (ist bis jetzt erst 2x vorgekommen), aber eigentlich denke ich, ist das ja wohl Sache der Erwachsenen, mich daran zu erinnern, oder etwa nicht?!Gerade wenn ich spiele, habe ich doch gar nicht die Zeit, darüber nach zu denken, ob ich mal auf die Toilette muss, oder nicht.
Ganz fies ist es allerdings, wenn man mit Mama und Papa unterwegs ist, wie beispielsweise vor ein paar Tagen im Museum. Zum einen wäre da die Autofahrt, die man ohne Vorkommnisse überstehen muss. Hat man das geschafft, schaut sich die Dinosaurier und die vielen anderen tollen Tiere an und muss dann auf die Toilette, dann wird es haarig, denn die ist nicht gerade in unmittelbarer Nähe. Also werde ich dann auf den Arm genommen und wir flitzen los, einmal quer durchs ganze Gebäude bis runter in den Keller. Klar schaffe ich das, aber auf dem Rückweg nach Hause musste Mama dann doch nochmal am Rand parken und Papa hat sich mit mir an den Baum gestellt.
Aber sonst... Das lustigste hab ich ja noch gar nicht erwähnt: Meine Hosen sind mir jetzt durch die fehlenden Windeln alle ein bisschen zu weit und rutschen mir sogar fast vom Po. Aber es geht ja noch ;)
Zum Schlafen lass ich mir dann aber doch wieder eine Windel um machen, denn sooooo... groß bin ich dann doch noch nicht. Ich versuch sie zwar nicht zu benutzen, aber meistens ist morgens dann doch noch was drin und ich bin froh, das es nicht in die Bettwäsche gegangen ist (ich glaube, Mama und Papa sind darüber auch ganz froh ).
Das war es dann jetzt erst einmal wieder von mir...
Bleibt schön trocken, 

   

Sonntag, 8. April 2012

Die Prinzessin wird 1 Jahr! ♥

Nichts böses ahnend wache ich morgens auf, mache mein Standardtheater für meine Eltern und die halten mir, kaum das ich mich vom Kreischen und Schreien erholt habe, buntes Papier vor die Nase.
Okay, kann man sich ja mal gefallen lassen. Dann wird es noch komischer, denn sie fangen an zu singen. Wie lustig das war. Damit die Beiden noch ein bisschen weiter machen, habe ich ein bisschen in die Hände geklatscht und was soll ich euch sagen? Es hat funktioniert, ich bekam noch ein Lied. Mit irgendwelchen Spatzen und Meisen. Sogar mein großer Bruder hat ein bisschen mitgesungen. Total toll. Dann haben wir meinen Bruder in den Kindergarten gebracht und ich bin mit meinem Papa in die Krabbelgruppe gegangen.
 Als wir dann nach Hause kamen, saß da meine Tante mit meinem Cousin und warteten mit weiterem bunten Papier auf mich. Mit ein bisschen Hilfe machte ich auch das kaputt und alle um mich herum waren ganz entzückt. Erwachsene sind echt komisch, mal darf man buntes Papier nicht anfassen und ein anderes Mal freuen die sich einen Kullerkeks, wenn man es kaputt macht. 
Ich ging dann in den Mittagsschlaf und erholte mich von den anstrengenden Erwachsenen. Als ich wieder wach wurde, war Papa mit Alexander auch schon wieder da und wir gingen mit meinem Cousin auf den Spielplatz. 
Dann mussten wir nach Hause, weil die Hühneroma und -opa noch kommen wollten. Und tatsächlich, gerade als endlich der so lecker riechende Kuchen auf dem Tisch stand, klingelte es an der Tür. Und dann kam Mama mit einem brennenden Kuchen ins Zimmer. Und weil die offensichtlich nichts alleine können, musste ich auch noch den Kuchen retten. Könnt ihr euch das vorstellen? Der wäre fast vor unser aller Augen abgebrannt und niemand unternimmt etwas?! 
Als ich dann wieder so ein buntes Papier mit Inhalt bekam, erklärte mir mein Bruder, dass ich heute meinen ersten Geburtstag feiere und das wir das jetzt einmal im Jahr machen würden: Singen, buntes Knisterpapier mit tollen Sachen drin, Besuch von lieben Menschen UND brennender Kuchen. Und wisst ihr was? Alexander hat gesagt, dass der Kuchen jedes Mal doller brennt! 
Nachdem das dann alles geklärt war, durften wir noch soviel Kuchen essen, wie wir wollten, während sich die Erwachsenen langsam verabschiedeten. Als ich dann dachte, ich müsste ins Bett, da kam noch der Fischopa mit der Vera vorbei und ich konnte noch ein bisschen Zeit gewinnen. 
Was ein Tag!
Vier Tage später schleppten Mama und Papa dann ganz viel Zeug zu meiner Tante in die Wohnung und all unsere Lieblingserwachsene, die an meinem Geburtstag nicht in unsere Wohnung passten, kamen dort hin und brachten mir tolle Sachen mit.
Das war toll, fast alle die Alex und ich lieb haben waren da und verbrachten ein paar Stunden mit uns. 
Ich danke Euch allen und freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag! 
Hab euch lieb,

Montag, 19. März 2012

Chaotenjoe

Was ich alles dieses Wochenende erlebt habe... Und was Mama alles durchgemacht hat... Ein bisschen tut sie mir ja schon Leid, aber ich bin nun mal ein Kind und da bleibt "so ein bisschen" Aufregung nun einmal nicht aus. 
Aber lest selbst:
Am Freitag war ich mit meinem Papa und meiner kleiner Schwester auf dem Spielplatz. Alles war gut und fein und wir hatten jede Menge Spaß miteinander. Zum Ende hin versteckte ich mich unter meiner Wollmütze und machte für Melina dieses "Kuckuck"Spiel, was sie so besonders lustig findet. Ich fand es auch witzig und konnte gar nicht genug davon bekommen, so dass ich dann sogar mit Mütze über den Augen anfing zu rennen. Gemeinerweise sprang mir dann einer von diesen Bordsteinkanten in den Weg und brachte mich zum Sturz. Wäre noch nicht so schlimm gewesen, wenn die Bordsteinkante sich nicht vorher mit dem Metallmülleimer abgesprochen hätte, denn dieser sprang genau in meiner Flugbahn. Ergebnis: Eine ganz fiese kleine, blutende Wunde an der Stirn. Natürlich tröstete mich Papa gleich, als wir dann aber nach Hause kamen, sah Mama gleich, dass etwas passiert war und wurde ganz blass, als sie das Unglück unter der Mütze sah und Papa ihr alles in den schillerndsten Farben erzählte. 
Heute tut es zwar noch weh wenn man dran kommt, aber es juckt auch ganz schön unter dem dicken Schorf. Am Samstag waren wir dann in einem Familienzentrum zum Brunch und während Mama meine Schwester noch auszog, ging ich in Richtung Versehrtentoilette, machte die Tür zu und drehte an diesem verführerisch glänzenden Knauf. Keine 5 Sekunden später hörte ich meine Mama, die versuchte die Tür zu öffnen. Die Klinke ging runter aber die Tür nicht auf. Komisch. Von draußen hörte ich, wie Mama nach einem Schlüssel fragte, den es aber nicht gab, was sie ein bisschen zu erschrecken schien. Inzwischen wurde es mir zu langweilig da in dem fensterlosen Raum und ich wollte wieder raus. So oft ich auch auf die Klinke drückte, die Tür blieb zu. "Dreh mal den Knopf Alex!"  riefen mir mehrere Leute von draußen immer wieder zu, die wussten wohl nicht, dass ich wieder raus wollte und nicht an irgendwelchen Knöpfen spielen mochte. Mama erzählte mir auch die ganze Zeit etwas von dem Knopf und das draußen Schokolade und Cornflakes warten würden. Wieso verstanden die denn alle nicht, dass ich ja WOLLTE, aber nicht KONNTE?! 
"Du musst da unten drehen, wie bei einer Flasche, dann geht die Tür wieder auf!" Achso, na das hätte Mama doch schon eher sagen können. Ich drehte einmal, bekam Freudenjubel und drehte noch einmal, dann konnte ich Mama in die Arme fallen. 
Eins sag ich euch, noch einmal geh ich in den gemeinen Raum nicht alleine! Nee, nee, nee!
Liebe Grüße und auf bald, 





Dienstag, 21. Februar 2012

Wasn Tag

Ich werde wach, schaue in das Bett von meiner kleinen Schwester, die anscheinend schon bei Mama und Papa kuscheln ist, und gehe ebenfalls nach drüben. Natürlich, da liegt sie. Ich klettere ebenfalls ins Bett, steige über Papa rüber, leg mich in die Mitte und küsse einen nach dem anderen ganz lieb wach.
Wie jeden Tag.
Und dann ist irgendwie alles anders. Heute bekomme ich kein Frühstück zu Hause, weil es das im Kindergarten gibt. Heute ist ein komischer Tag. Dann geht Mama ins Kinderzimmer und kommt mit einem braunen Anzug zurück. Ich lasse es über mch ergehen und werde dafür in Form einer Löwengestalt belohnt. ICH bin der Löwe, als ich in den Spiegel schaue. Und ich habe sogar einen echten Löwenschwanz am Po zu hängen!!!  Mama malt mir noch mit einem weichen schwarzen Stift die Nase schwarz und eine paar Schnurrhaare ins Gesicht und setzt mir dann eine Mütze mit Haaren und Ohren auf den Kopf. So darf ich in den Kindergarten! Ich kann es kaum glauben und freue mich total!
Als wir dort ankommen sehen irgendwie alle ganz anders aus als sonst. Da laufen auf einmal Mäuse, Katzen, Clowns, Kängurus und noch vieles mehr herum. Ist das jetzt jeden Tag so?!
Nach dem Mittagsschlaf scheint aber alles wieder wie immer zu sein, zumindest haben ganz viele wieder normale Klamotten an, aber ich darf meinen Löwenanzug wieder anziehen. Als Mama dann kommt um mich abzuholen, möchte ich erst gar nicht mit, aber dann erzählt sie mir, dass wir zu einer Freundin fahren um dann mit dieser rodeln zu gehen. Das lass ich mir dann doch gefallen und ziehe mir schnell meine Schuhe und den Schneeanzug an, steige ganz ohne gemosere ins Auto und bekomme dann tatsächlich eine ganz tolle und vor allem meine erste Rodeltour in diesem Jahr geboten.
Als wäre das noch nciht genug, darf ich das Chamäleon mit einer Blumenspritze einnebeln und die Bartagamen mit irgendwelchen Krabbelviechern füttern. Total cool, nur wenn meine kleine Schwester den Tieren zu nahe kommt, werd eich leicht panisch. Wer weiß schon, was die mit einem so kleinen Kind alles anstellen?!
Das war nen grandioser Tag gewesen, aber glaubt mir, ich bin so froh, als ich mich endlich in meine Kissen kuscheln darf, denn anstrengend war es alle Male!
Bis danni,

Samstag, 4. Februar 2012

Ich geh nicht ohne...

Stellt euch vor, zu meinem letzten Geburtstag habe ich ein Laufrad von Mama und Papa bekommen. In quitschgrün. Zu meinem Geburtstag hatte ich natürlich gleich versucht damit zu fahren, aber irgendwie ist dieses fiese kleine Ding immer in die falsche Richtung gefahren. Gegen Zäune, Wände, Richtung Straße... Das fand ich ganz schön doof, mal davon abgesehen, dass es dann auch noch immer umgefallen ist. Papa hat es dann in den Keller gestellt und ich hatte es vergessen. 
Letzte Woche hatte Mama Melinas neues Bett aus dem Keller geholt und ist dabei über das Laufrad gestolpert und hat es mit nach oben gebracht. Was soll ich euch sagen? Das Ding hatte so eine Angst zurück in den Keller zu müssen, das es auf einmal ganz vernünftig das tat, was ich wollte. Seit dem verbringe ich jede freie Minute außerhalb der Wohnung auf meinem Laufrad. Bis auf den einen Morgen, als Mama mich ohne in die Kita bringen wollte. Wegen dem bisschen Schnee draußen, die Wege waren schließlich alle frei und so machte ich Theater, versuchte mich zu widersetzen und mir lautstark Gehör zu verschaffen, doch alles bocken half nichts, ich musste ohne in den Kindergarten.
Nachmittags holte Mama mich dann aber wie versprochen MIT dem Laufrad ab und die Welt war wieder in Ordnung. Außerdem konnte ich ihr gleich noch beweisen, dass ich als echter Sportler auch bei Schnee laufradeln kann.
Ich bin ein echter Langstrecken Läufer, immerhin laufe ich mit Mama oder Papa gerne (und Regelmäßig)  nach Tegel, was von zu Hause 2,4km zu Fuß (oder auch Laufrad) sind. Dann stromern wir dort ein bisschen rum, gehen ans Wasser, ein Eis essen oder anderes und laufen dann wieder Heim. Gut, manchmal werde ich die letzten 500m auf dem Rückweg dann getragen, aber wirklich nur sehr selten. Tja, das soll mir erst einmal jemand nachmachen, mit so kurzen Beinchen... 
Das war es erst einmal von mir, 
bis demnächst,

Sonntag, 15. Januar 2012

Kurz- Update...

Da bin ich wieder, endlich richtig gesund, wenn man mal von meinem Schnupfen absieht. Ich wollte euch mal kurz vorführen, was ich schon wieder Neues kann. Zwar kann ich das schon wieder ne ganze Weile, aber irgendwie hatte meinem Mama keine Zeit mir das Passwort für den Blog zu geben, deshalb kommt die Info eben ein bisschen sehr Zeitverzögert.
Aber nicht nur, dass ich inzwischen ganz alleine und ohne Hilfe aufstehen kann, nein, ich laufe auch schon seit einigen Tage meine ersten 5-7 Schritte ganz alleine und ohne festhalten.
Und weil die Erwachsenen so ganz und gar ausflippen, wenn ich mal "Mama" oder "Papa" sage, mach ich das nur noch ganz geheim, wenn ich mit meinem Bruder im Kinderzimmer bin, oder eben kein Erwachsener in der Nähe ist.
Ja, inzwischen bin ich kein Baby kein, sondern schon fast ein großes Mädchen. Mehr dann demnächst! 
Bye,